Wie der Schmerz mein Freund wurde.

Wie der Schmerz mein Freund wurde.

Sveta-Gründerin Svetlana Ilic fand ihren Zugang zu CBD über die Schmerztherapie. Sie erzählt von ihren Erfahrungen und dem Weg zurück zur Leichtigkeit …

Als ich vor fünf Jahren – ohne speziell falsche Bewegung – Schmerzen im unteren Rücken verspürte, die sich zuerst wie Regelschmerzen anfühlten, versuchte ich sie auszublenden und zu ignorieren in der Hoffnung, dass sie von alleine weggehen würden. In den nächsten Tagen wurden die Schmerzen immer stärker – bis ich mich nicht mehr alleine aufsetzten bzw. hinsetzen konnte.

Jede Krankheit hat auch einen psychischen Hintergrund, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Nach zahlreichen Untersuchungen und sehr langen Wartezeiten wurde nach Monaten ein doppelter Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Im Spital wurde die Entzündung mit Cortison und starken Schmerzmitteln bekämpft und mit Massagen und Turnübungen im Zaun gehalten.

 

Der Ursprung des Schmerzes

Aber was war die Ursache des Vorfalls? Warum habe ich es überhaupt bekommen? Zu wenig Bewegung, falsche Ernährung, psychische und emotionale Überlastung sowie das „zu lange über seine Grenzen gehen“ und „zu viel auf sich laden“ sowie „zu lange tragen und ertragen“ haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Seele hat schon viel früher geschrien, aber ich habe sie nicht gehört bzw. nicht wahrgenommen. Schlaflosigkeit, Lustlosigkeit, die vielen Verpflichtungen der Familie, den Vorgesetzten und den Mitarbeitern gegenüber haben aus mir einen ernsthaften, lust- und freudlosen Menschen gemacht.

 

Wenn die Leichtigkeit auf der Strecke bleibt

Ich war eine gute und sehr geschätzte Problemlöserin in meinem Umfeld – und eine „SpaßverderberIn“, wie mich meine Tochter immer nannte. Für andere Probleme zu lösen, wertet am Anfang auf, gibt einem das Gefühl, gebraucht, wichtig und anerkannt zu sein. Wir Frauen werden von Geburt an darauf konditioniert hilfsbereit und für andere – im Speziellen für die Familie – da zu sein.

Mit den Jahren wurden die Ansprüche und Verpflichtungen immer größer, aber die Kraft und vor allem die Freude ließen nach. Das Umfeld hatte sich längst daran gewöhnt, dass ich für alle da war, jedes Problem schnell und effizient löste. Ich war primär auf Probleme fokussiert – die Leichtigkeit des Lebens blieb auf der Strecke. Im Urlaub habe ich geschlafen oder wurde fast immer krank.

 

Den Ballast abwerfen: Achtsamkeit lernen

Mit den Jahren habe ich sehr viel Verantwortung „aufgeladen“ und diese mit Würde getragen und gemanagt – bis die Wirbelsäule streikte. Sie wollte und konnte den schweren Ballast nicht mehr tragen. Der andauernde, nicht enden wollende Schmerz zwang mich, mein ganzes Leben zu hinterfragen und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen.

Probleme und Sorgen kann man mit anderen teilen – den Schmerz aber nicht.

Der Schmerz brachte mich dazu, mich mit mir und meinen persönlichen Bedürfnissen zu beschäftigen. Der Schmerz lehrte mich, achtsam zu sein und jede körperliche Bewegung behutsam zu machen. Der Schmerz brachte mich dazu, mich richtig zu spüren und Energieräuber zu erkennen. Der Schmerz war und ist noch immer mein ständiger Begleiter und mein größter Lehrer. Der Schmerz und ich haben einen Pakt geschlossen und sind in der Zwischenzeit gute Freunde geworden.

Wenn ich mich regelmäßig bewege, gesund ernähre, positiv denke, weniger und mit Unterbrechungen arbeite, nicht schwer trage und gut schlafe, dann lässt er mich in Ruhe. Der Schmerz lehrte mich, NEIN zu sagen, und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Ich bin froh, wenn er nicht da ist, weiß aber, dass er immer in der Nähe ist und mich bis an mein Lebensende mahnend begleiten wird. Und auch dafür bin ich dankbar!

Dem Schmerz entkommen: Cannabis-Therapie, Dr. Martin Pinsger, Dr. Thomas Hartl
„Dem Schmerz entkommen“: Dr. Martin Pinsger erklärt, wie die Therapie mit Cannabis bei chronischen Schmerzen helfen kann.

 

CBD gegen Schmerz: Cannabinoide als Therapie

Übrigens: Mehr als zwölf Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum leiden unter chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen. Verweilen diese zu lange, können krankhafter Stress, Angst und Depressionen zu unangenehmen Begleitern werden. „Cannabinoide können Ruhe und Entspannung bringen und die leidvolle Spirale stoppen“, weiß auch Martin Pinsger, Leiter der Schmerzzentren in Wien und Bad Vöslau.

Mehr als zwölf Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum leiden unter chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen.

So hat CBD auch mein Leben verändert, weshalb ich diesem aus der Hanfpflanze gewonnenen Wirkstoff seit mittlerweile fünf Jahren meine mit Sorgfalt gewählte Aufmerksamkeit schenke. Aus ihr ist meine Marke Sveta entstanden.

Svetlana Ilic, Gründerin von Sveta - Feeling Nature
Svetlana Ilic, Gründerin von Sveta – Feeling Nature