Das Sveta ABC des CBD

CBD, Vollspektrum und Terpene – was verbirgt sich hinter all diesen Begriffen? Wir haben die wichtigsten Wörter rund um die Hanfpflanze für dich zusammengetragen. Unser ABC des CBD, nur für dich.

A

AC-Tropfen

Ist das Gütesiegel für CBD-Produkte von der ARGE CANNA. Dieses Siegel kennzeichnet Produkte aus Cannabis, die für gesundheitlich orientierte Anwendung geeignet sind, weil sie vom Verein ARGE CANNA unabhängig per Labordiagnostik auf Qualität und Schadstofffreiheit getestet wurden. Das Siegel ist verlässlicher Anhaltspunkt um im unüberschaubaren, unkontrollierten Markt der „CBD-Öle“, „Cannabis-Tropfen“ und „Hanfblüten“ qualitative Produktsicherheit zu erhalten.

Anandamid

Anandamid ist ein Endocannabinoid, das in großen Mengen im Zentralnervensystem nachzuweisen ist. Neben dem Zentralnervensystem in Wirbeltieren konnte die Substanz auch in Kakao bzw. Schokolade nachgewiesen werden. Die Wirkungen von Anandamid ähneln denen des THC. Je nach untersuchtem Effekt fällt die Wirkung 4- bis 20-mal geringer aus als bei THC.

Angstzustände

Studien haben gezeigt, dass CBD gegen Angst und Depression wirksam sein kann, ohne dabei den Schlaf zu beeinflussen. 

Autismus

Eine Studie hat herausgefundet, dass CBD eine vielversprechende Behandlungsoption für Verhaltensprobleme bei Kindern mit Autismus darstellen kann. 

B

Blüte

Bei den Cannabisblüten handelt es sich um die Fruchtstände der weiblichen Cannabispflanze.

C

Cannabidiol

Cannabidiol, kurz CBD genannt, ist ein Hauptwirkstoff der weiblichen Hanfpflanze in reiner Form. Es handelt sich dabei um ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, welches im medizinalen Bereich eingesetzt und getestet wird.

Cannabigerol

Cannabigerol, kurz CBG genannt, ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eine schlaffördernde, antimikrobielle Wirkung.

Cannabinoide

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Darunter fallen etwa CBD und THC, aber auch CBC oder CBG. Sie werden in unserem Körper über das Endocannabinoid-System verarbeitet.

Cannabinoid-Rezeptor

Cannabinoid-Rezeptoren sind Bindungsstellen für Cannabinoide auf Nervenzellen des ZNS und anderen Zelltypen. Sie sind Teil des endogenen Cannabinoid-System (ECS).

Cannabinol

Cannabinol, kurz CBN genannt, ist ein Vertreter der natürlich vorkommenden Cannabinoide. Es ist nicht psychoaktiv und bindet nur sehr schwach am CB-1-Rezeptor.

Cannabis

Cannabis oder Hanf bezeichnet eine Nutz- und Zierpflanze, meist ist damit der „echte Hanf“ gemeint – oder genauer: Cannabis sativa. Dieser fällt in die Familie der Hanfgewächse und Ordnung der Rosenartigen. Cannabis wurde bereits vor 8.000 Jahren verwendet. Während die Fasern der Hanfpflanze sich als Rohstoff in der Textil- und Bauindustrie etabliert hat, können das Öl und die Samen als Nahrungsmittel, Arznei oder Rauschmittel verwendet werden.

Cannabis-Öl

Zunächst ist klarzustellen, dass man unter Cannabis-Öl etwas anderes versteht als unter dem Begriff CBD-Öl und dass es sich eigentlich um einen Cannabisextrakt, also einen Auszug aus Cannabis handelt. In tatsächlichem Cannabis-Öl sind alle Cannabinoide der Hanfpflanze enthalten. Damit enthält das Öl automatisch THC und fällt in Österreich unter das Suchtmittelgesetz.

Caryophyllen

Caryophyllen ist ein Sesquiterpen, das in vielen Pflanzen wie Nelken oder schwarzem Pfeffer vorkommt. Es hat einen sehr reichhaltigen, würzigen Geruch. β–Caryophyllene-Caryophyllene ist bekannt dafür, antiseptisch, antibakteriell, antimykotisch, antitumorös und entzündungshemmend zu wirken. Es wirkt auf den Cannabinoid-Rezeptor 2. Es kommt auch in unseren Blüten vor. Der Siedepunkt liegt bei 176°C.

CBD-Isolat

CBD-Isolat meint reines, isoliertes Cannabidiol oder CBD. Das Cannabinoid wird dabei als Isolat aus der Hanfpflanze gewonnen oder im Labor hergestellt. Andere Inhaltsstoffe – darunter Vitamine, essentielle Fettsäuren, Terpene oder Cannabinoidsäuren – sind, im Gegensatz zu Vollspektrum CBD-Öl, nicht mehr enthalten.

CBD-Öl

Unter CBD-Öl versteht man in Öl gelösten, CBD-reichen Hanfextrakt. Es findet im Gesundheitsbereich bei Depressionen, Schlafstörungen oder chronischen Schmerzen Verwendung.

D
Depressionen

Studien haben gezeigt, dass CBD gegen Angst und Depression wirksam sein kann, ohne dabei den Schlaf zu beeinflussen.

E

Endocannabinoide

Endocannabinoide sind Cannabis-ähnliche Substanzen, die vom Körper selbst produziert werden. Sie sind Teil des endogenen Cannabinoid-Systems (Endocannabinoid-System)

Endocannabinoid-System

Beim Endocannabinoid-System handelt es sich um einen Teil des menschlichen Nervensystems, welches Cannabinoid-Rezeptoren umfasst. Durch diese können Cannabinoide – also chemische Verbindungen wie CBD und THC – sogenannte Neurotransmitter, chemische Botenstoffe, in unserem Körper freisetzen.

Entourage-Effekt

2011 veröffentlichte der US-amerikanische Arzt und Wissenschaftler Dr. Ethan Russo von der University of Massachusetts einen umfassenden Bericht über die Synergien von Terpenen und Phytocannabinoiden (Cannabinoide), welche die zwei elementar interessanten Bausteine der medizinischen Hanfpflanze darstellen. Darin geht hervor, dass und wie das Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen die allgemeine Wirkung auf den menschlichen Organismus verstärken, beziehungsweise beeinflussen kann.

Epilepsie

Ein großer Teil der sehr vielfältigen epileptischen Krankheiten sprechen gut auf CBD an. Die Studienlage bezieht sich derzeit aber ausschließlich auf wenige Typen von Epilepsien. Ob CBD auch auf die vielen anderen Formen anwendbar ist, lässt sich von den bisherigen Untersuchungen nicht ableiten. Erfolgreiche Einzelfälle und erste Studien sprechen jedenfalls dafür.

H

Hanf

siehe Cannabis

Hanföl

Unter Hanföl versteht man Speiseöl, welches gänzlich ohne Cannabinoide und aus den Samen des Nutzhanfs hergestellt wird. Es eignet sich – dank Omega-3 Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien – hervorragend als Salatöl, hat jedoch keinerlei medizinische Wirkung.

Humulen

Humulen ist ein Sesquiterpen und kommt natürlich z.B. in Hopfen, Zimt, Oregano und Basilikum vor. Es weist antibakterielle, entzündungs- und appetithemmende Eigenschaften auf. In der chinesischen Medizin wird Humulen seit langem erfolgreich gegen Entzündungen eingesetzt. Humulen wirkt auf den CB1- und den CB2-Rezeptor und hat keine berauschende Wirkung.
Der Siedepunkt liegt bei 198 °C.

I

Isolat

Beim Isolat handelt es sich um eine aus einem Spektrum an Stoffen isolierte Substanz. So wird beim CBD-Isolat das reine CBD von der Vielzahl an anderen Cannabinoiden im Hanf getrennt.

L
Limonen

Limonen ist ein Monoterpen und sorgt für das herrliche Citrus-Aroma. Es kommt in den Schalen von Zitrusfrüchten, in Rosmarin, in Minze sowie in Cannabis vor. Limonen wird nachgesagt, dass es eine pilztötende, antibakterielle und vor Krebs schützende Wirkung hat. Der Siedepunkt liegt bei 176 °C.

Linalool

Das Aroma dieses Monoterpen ist blumig, manchmal wird es auch als lavendelartig beschrieben. Seine angstlösende und beruhigende Wirkung hilft bei Schlaflosigkeit. Der Siedepunkt liegt bei 198 °C.

M
Migräne

Italienische Wissenschaftler um Dr. Maria Nicolodi haben in einer Studie entdeckt, dass Medizinalhanf zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne eingesetzt werden kann. CBD aber auch THC weisen therapeutische Vorteile bei der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne auf.

Monoterpene

Monoterpene bestehen aus zwei Isoprenketten mit jeweils fünf Kohlenstoffmolekülen. In der Cannabispflanze kommen die Monoterpene Limonen, Myrcen, Pinen, Terpineol und Linalool vor.

Myrcen

Myrcen ist ein Monoterpen. Neben Cannabis findet man es unter anderem auch in frischen Mangos, Hopfen, Lorbeerblättern, Eukalyptus oder Zitronengras. Es kommt auch in großen Mengen in unseren Blüten und Ölen vor. Der Siedepunkt liegt bei 168 °C.

P

Phytocannabinoide

Phytocannabinoide sind Cannabinoide, die in Pflanzen vorkommen. Sie ähneln in ihrer Struktur den Endocannabinoiden. Sowohl Phyto- als auch Endocannabinoide aktivieren die Cannabinoid-Rezeptoren. Phytocannabinoide kommen hauptsächlich in der Hanfpflanze vor. Neuere Forschungen zeigen, dass andere Pflanzen ebenfalls Phytocannabinoide produzieren. Erst mit der Erforschung der Phytocannabinoide wurde das Endocannabinoid-System entdeckt.

Pinen

Pinen ist ein Monoterpen. Dessen Duft ist in Rosmarin, Eukalyptus und Salbei sowie Kiefern und Baumharz enthalten. Es wird in vielen Mitteln gegen Husten eingesetzt und wirkt gegen Keime. Der Siedepunkt liegt bei 155 °C.

S

Schlafprobleme

CBD kann laut Studien dabei helfen, den Schlaf zu verbessern.

Sesquiterpene

Sesquiterpene setzen sich aus drei Isoprenketten zusammen und haben dementsprechend 15 Kohlenstoffmoleküle. So sind etwa Caryophyllen und Humulen zwei der Sequiterpene, die in Cannabis vorkommen.

Sorten

Sorten, auf Cannabis bezogen, meint die verschiedenen Variationen unter der Pflanzengattung Cannabis sativa. Wissenschaftlich korrekt handelt es sich um Chemotypen (manchmal Chemovare genannt), sie sind eine chemisch unterschiedliche Einheit in einer Pflanzengattung mit Unterschieden in der Zusammensetzung der Sekundärmetaboliten.

T

Terpene

Terpene sind chemische Verbindungen, die als sekundäre Inhaltsstoffe natürlich in Organismen vorkommen. Im Hanf sorgen sie als Geschmacks- und Geruchsstoffe für die Duftnote der Pflanze.

THC

THC, kurz für Tetrahydrocannabinol, ist eine psychoaktive Substanz, welche natürlich im Hanf vorkommt und zu den Cannabinoiden zählt. Sie fällt in Österreich unter das Suchtmittelgesetz.

Trichome

Als Trichome bezeichnet man Strukturen auf den Oberflächen von Pflanzen, die in Größe, Form und Dichte variieren und unterschiedliche Funktionen ausüben. Bei Cannabis sind die Trichome unter anderem für die Harzproduktion verantwortlich. Trichome haben einen langen Stängel, am Ende des Stängels ist eine Kappe drauf. Unter Vergrößerung sehen sie ein wenig wie Pilze aus.

Triterpene

Triterpene haben 30 Kohlenstoffmoleküle und sind vorwiegend in den Wurzeln, Fasern und Samen von Cannabis zu finden. Die Produktion der Terpene wird durch Lichteinstrahlung angeregt.

U

Unbehandelt

Unsere Blüten sind unbehandelt, ein echtes Naturprodukt.

V

Vollspektrum

Vollspektrum bedeutet, dass auch andere Cannabinoide, welche natürlich in der Hanfpflanze vorkommen, wie CBDa oder CBC, im Produkt enthalten sind. Damit bleiben auch – anders als beim Isolat – wertvolle Vitamine im Vollspektrum enthalten.