Vertical Farming: Die Hanfpflanze im perfekten Licht

Vertical Farming: Die Hanfpflanze im perfekten Licht

Sie wird bereits seit über drei Jahrtausenden angebaut und genutzt, ist aber noch längst nicht zur Gänze erforscht. Die Hanfpflanze ist so vielseitig wie kaum eine andere und kann auf ihre Art ungeahnt viel Gutes tun. Aus ihren Fasern werden nachhaltige Stoffe gefertigt oder Papier gemacht. Sie entzieht dem Boden Giftstoffe und reinigt so unsere Erde.

Und aus ihrer weiblichen Blüte wird der Wirkstoff Cannabidiol – kurz CBD – genannt gewonnen, der so vielseitig ist wie die Pflanze selbst.

So kann CBD schmerzlindernd, entzündungshemmend, schlaffördernd, euphorisierend oder beruhigend, ja sogar aphrodisierend wirken. Als Schwester des psychedelischen, weitgehend verpönten THC zeigt Cannabidiol dabei keine bewusstseinserweiternde oder -beeinflussende Wirkung.

Hip statt high ist die Devise – und Hanf für uns eine Pflanze, die man schon alleine deshalb lieben muss. 

Die beste Wirkung hat CBD, das zu Öl, Räucherware, Tee und zunehmend auch in Kosmetik seine Anwendung findet, wenn es in höchstem Maße rein ist. Hanfproduzenten, die sich auf den Anbau von Cannabinoiden spezialisiert haben, gehen hier zunehmend neue Wege, um das sensible Pflänzchen so gut wie möglich aufzuziehen und dabei höchste Reinheit zu erzielen. Denn die Hanfpflanze hat die Eigenschaft, alle möglichen Stoffe aus dem Boden zu ziehen.

Vertical Farming ist einer dieser Wege, dem wir hier auf mehreren Ebenen auf den Grund gehen wollen. Warum ist es sinnvoll? Wie funktioniert das überhaupt? Ein Best-Practice-Beispiel ist die Smart Greenery – ein Familienunternehmen mit Sitz im Wienerwald, das die Hanfpflanze für uns in ein besonderes Licht gerückt hat.

Mehrere Hanfpflanzen hinter- und nebeneinander auf einer Etage beim Vertical Farming

Das etwas andere Rotlicht

Freundlich empfängt uns Stefan Wögerbauer, Pionier in Sachen Vertical Farming und Gründungsmitglied von Smart Greenery. Er bittet uns, weiße Arbeitsmäntel überzuziehen, Hauben aufzusetzen und Schutzbrillen zu tragen. Wir fühlen uns wie Wissenschaftlerinnen in dieser großen Halle, die zur Gänze in pinkes Licht getaucht und von tropischem Geruch durchflutet wird. Mehrere Reihen mit bis zu vier Etagen voller Pflanzen leuchten uns entgegen. Das meiste davon ist Hanf für die CBD-Produktion. Es werden aber auch Peking-Gras, Gotu Kola und Brahmi zu medizinischen Zwecken kultiviert. 

Reinheit ist dabei der Antrieb. So erforscht das traditionsreiche Wiener Familienunternehmen seit nunmehr fünf Jahren die Beschaffenheit der Hanfpflanze. Das Ziel dabei: Durch den Einsatz spezieller Lichttechniken soll ein vollkommen reines Endprodukt entstehen, das die besten Inhaltsstoffe in sich vereint, ohne durch äußere Einflüsse wie Luft- und Bodenverschmutzung beeinträchtigt zu werden. Zudem spielen Wetterkapriolen wie Hagel hier keine Rolle, die den Freiluftanbau immer schwieriger machen.

„Wir wollen es besser machen als die Natur,“ erklärt Stefan Wögerbauer.

Er liefert den Grundstoff für die Sveta CBD Hanfblüten, die am besten inhaliert werden, aber auch in Kombination mit etwas Fett – zum Beispiel Milch – in Tees oder zum Backen verwendet ihre Verwendung finden. 

Der etwas andere Kreislauf

Das Vertical-Farming-System der Indoor-Pflanzen-Anlage in Niederösterreich ist durchdacht: Wir sehen Stellagen mit höhenverstellbaren Stockwerken, in denen die Pflanzen optimal beleuchtet werden. Ventilatoren sorgen für die gleichmäßige Verteilung der optimalen Temperatur. Bewässert wird mittels eines auf die Forschungsergebnisse genau angepassten Systems. Nützlinge tun ihre Arbeit und schützen die Pflanzen vor Schädlingen wie Milben.

„Wir handeln nachhaltig im Geiste der Zeit. Die durch die Beleuchtung entstandene Energie wird für Wärme und Entfeuchtung genutzt. So schließt sich der Kreislauf. Und das an jedem Tag, das ganze Jahr über.“

Die etwas andere Zukunft? 

Für den pestizidfreien Anbau der Pflanzen ist neben dem exakt errechneten Lichtwert die Kokosfaser ideal. „Das ist die Zukunft. Wir bauen nicht nur Licht, wir beschäftigen uns auch mit der Erde, in der die Pflanzen am besten gedeihen, und mit Genetik“, erzählt Stefan Wögerbauer. Alles hier wird ganz genau beobachtet und mit selbstentwickelten Computerprogrammen überwacht. Die Daten werden gesammelt und laufend evaluiert. Deshalb ist es möglich, die Blüten zum perfekten Zeitpunkt zu ernten, schonend zu trocknen und auf Anfrage zu liefern.

Durch den vertikalen Anbau kann zudem regional und umweltschonend auf wenig Raum gearbeitet werden. Das alles sind – neben dem wissenschaftlichen Zugang – ausschlaggebende Gründe, warum wir uns für die Sveta CBD Hanfblüten für die Smart Greenery als Partner entschieden haben.

Wir sind überzeugt, da schlummern noch einige zukunftsträchtige Themen, die es wert sind, ans Licht gebracht zu werden.

Smart Greenery CBD Bluete
Smart Greenery CBD Hempflowers.